Von Brei und Balance - #12 hilfreiche Tipps von Mama zu Mama
- 5. Mai 2025
- 5 Min. Lesezeit

Ok wie geht es dir bei diesem Thema „Brei“ oder eben auch „Beikost“ einführen? Freust du dich oder geht es dir wie mir und es überfordert dich etwas?
Im Gegensatz zu anderen Mamas habe ich mich nämlich ehrlich gesagt so gaaar nicht darauf gefreut. Ich fand es super bequem zu stillen - immer alles dabei, immer alles die richtige Temperatur, das Baby trink soviel es braucht und und und. Und trotzdem irgendwann dürfen unsere Kinder ja auch anfangen selber zu essen.
Also habe auch ich mich irgendwann mal mit dem Thema auseinandergesetzt. Und mich versucht im Dschungel der Infos durchzukämpfen. Wie gehts dir dabei? Findest du nicht auch es gibt eeeendlos viele Meinungen?
Gerne teile ich mit dir meine Erfahrungen - Dinge die ich gerne vorher gewusst hätte und ich nicht unbedingt irgendwo gelesen habe. Aber auch einfach praktische Sachen, welche ich auch als Tipp von anderen Mamas erhalten habe und mir so viel Entspannung ins ganze Thema gebracht haben
Nimm keine Karotten zum Starten
Ja ich weiss es steht überall. Aber was dir niemand sagt - Karotten verstopfen! Jep und die Kleinen besonders. Und stell dir vor. Nur schon die Umstellung von Milch auf Nahrung ist für die kleine Verdauung eine Umstellung und kann zu Verstopfungen führen. Und Karotten machen nur noch alles schlimmer. Ich habe unserem Baby bis 12 Monate keine mehr geben können - weil immer kam die Verstopfung. Darum ich würde mit Süsskartoffeln starten. Auch süss und weniger verstopft.
2. Geh es langsam an
Nimm dir Zeit. Stell dir vor, dein Kleines muss sich gerade an viel gewöhnen. Neue Geschmäcker im Mund, neue Konsistenz, Löffel, Schlucken etc. Daher nehmt euch Zeit. Ich habe in den ersten Tagen nur wenige Löffel Brei gegeben mit dem Ziel am Ende der ersten Woche schon eine kleine Portion Brei zu geben. Am Anfang kannst du nach jeder Malzeit noch stillen. Dann weisst du dein Baby hat genug. Und schon bald merkst du wie schnell und wie viele Mahlzeiten dein Baby nun gerne Brei zu sich nimmt.
3. Starte mit dem Mittagsbrei
Am Morgen will dein Kleines meist schnell trinken, ist hungrig und hat keine Geduld. Am Abend wirkt Fläschchen geben oder stillen beruhigend und hilft beim Einschlafen. Daher ist der Mittagsbrei perfekt. Du isst meist auch dann, kannst für euch kochen und allenfalls lässt sich schon bald eine andere Stillmahlzeit auslassen. (Die zweite Mahlzeit, welche ich ersetzt habe war dann das z’Vieri, dann Abend und am Schluss Morgen. Bzw. habe noch ein Snack am Morgen eingeführt.)
4. Kaufe nicht zu viele Sachen
Die Breizeit ist kurz. Dein Baby wird ca zwischen dem 4ten Monat (sehr oft auch später) und ca. dem 11ten Monat Brei essen. Und schon bald will es Dinge vom Tisch essen. Die Zeitspanne ist kurz und Breigläschen oder Breimixer werden schon bald im Schrank verstauben.
5. Breiglässchen und Pürierstab
Ich habe wie gesagt nicht viel gekauft. Ein Babybrei Gläschen Set von Babymoov mit 4x 100ml und 4x 220ml Gläschen. Diese hatten verschiedene Deckel , welche man beschriften konnte, waren Spülmaschinen tauglich und durften erhitzt werden im Wasserbad oder Mikro. Fand die Gläschen echt super. Würde sie wieder kaufen. Die 100ml fand ich zwar nicht lange hilfreiche, da unser Kleiner schnell mal eine grössere Menge essen wollte.
Ich habe mir einen Smoothiemaker gekauft, damit danach kein Pürierstab für nichts im Haus steht. Habe dann aber doch ein Pürierstab gekauft. Beides ist noch im Gebrauch (für andere Dinge;.)) Aber Smoothiemaker mit Becher fand ich zum Vorkochen und Pürieren ungeeignet. (Heisse Masse, Viel Masse bleibt in Behälter und beim Vorkochen gibt es grosse Menge , welche kein Platz haben). Daher würde ich direkt einen Pürierstab kaufen.
6. Apfelmus Portionen
Im Migros und Coop gibt es kleine Becher Apfelmus zum kaufen. Diese findest du nicht bei den Babysachen sondern im Regal beim normalen Apfelmus. Es ist ohne Zuckerzusatz und es war ein Gamechanger für mich. Wann immer ich mal keine Zeit hatte den z’Vieri Brei vorzubereiten oder unterwegs war habe ich dieses Apfelmus gebraucht und unser Kleiner hat's geliebt. Falls du das Apfelmus noch etwas nahrhafter machen möchtest kannst du Mandelmus von Alnatura daruntermischen. Passt gut und gibt noch etwas Nährstoffe.
7. Halte ein paar „Grundkomponenten“ des Brei im Haushalt bereit - es gibt so viel Entspannung
Ich habe mir oft den Kopf zerbrochen abwechslungsreichen Brei zuzubereiten und war anfangs gestresst alles einzukaufen. Mit der Zeit hatte ich einige Dinge zu Hause, welche ich gut zu Brei verarbeiten konnte und bei anstrengenden Tagen auch mal spontan etwas kochen konnte. Ich habe folgende Dinge oft auf Vorrat gehabt:
Gemüse: Süsskartoffel, Kürbis, gefrorene Blattspinat (dies bleibt alles recht lang gut)
Getreide: Haferflocken, Polenta, Couscous, Dinkelflocken, rote Linsen (kann gut mit Gemüse gekocht und püriert werden)
8. Brei Vorkochen
Ich habe immer für 3 Tage Brei vorgekocht und diesen in die Gläschen abgefüllt. Dies gibt Entspannung - weil du nicht jeden Tag in die Küche stehen muss um zu kochen sondern einfach aufwärmen kannst. Am Nachmittag habe ich dann angefangen zb Bananen zu zerdrücken, Apfelmus (ohne Zucker) zu geben und habe manchmal andere Kompotts vorgekocht (wenn ich gerade Lust hatte auszuprobieren).
Es gibt auch Mamas, welche den Brei einfrieren und täglich die Portionen auftauen, welche sie brauchen. Dann kannst du natürlich noch viiiiiel mehr vorkochen.
9. Siwssmom Rezepte
Ich liebe diese Seite! Dort findest du so gute Breirezepte. Mit Angaben ob du es auf Vorrat kochen darfst oder dass du zb Spinat nicht zu lange an der Wärme lassen solltest (wusste ich ehrlich gesagt vorher nicht) etc. Und sie haben coole Ideen was für Komponenten du gut vermischen kannst.
10. Fleisch
Beim Kinderarzt wurde uns bald schon gesagt, dass Fleisch wichtig wäre ab dem 6. Monat wegen dem Eisen für das Kind. Hier habe ich es mir recht einfach gemacht, da mir die anderen Mamas gesagt haben, dass es ein riesen Chaos gäbe Fleisch zu pürieren. Ich habe puren Bio Fleischbrei im Migros oder Müller gekauft und an manchen Tagen etwas unter den anderen Brei gemischt. Würde ich wieder so machen.
11. Abendbrei
Ich habe schon von mehreren Familien gehört, dass der Abendbrei manchmal etwas herausfordernd sein kann, weil die Kleinen diesen nicht gut essen. Hier haben wir Breipulver gekauft und am Abend jeweils Griessbrei oder Bichermüeslibrei oder Haferbrei etc. gegeben. Da habe ich einfach etwas darauf geachtet, dass nicht dasselbe enthalten war wie ich am Mittag gegeben habe.
12. Kaufe Vorrat - für Notfall-Tage
Ok und dann gibt es die Tage, welche wir alle kennen. Keine Energie für Nichts, man ist übermüdet von schlimmen Nächten, hat keine Nerven und ist einfach nur erschöpft. Hey und für diese Tage hatte ich immer 1-2 Gläschen fixfertiger Brei gekauft. Dieser war immer aufgefüllt und gab es mal ein Chaos-Tag habe ich diesen genommen. Sei zu dir selber nicht zu streng. Ich denke es gibt auch dort guten Brei aus guten Zutaten und dein Kleines geniesst diesen auch.
Hey und wenn du noch tolle Tipps für uns anderen Mamas hast , dann kommentiere doch deine Idee unter diesem Blogbeitrag. Wäre schön von dir zu lesen.




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